Meine Aufgabe?

Ich baue einen Rahmen, ein Sicherheitsnetz, eine Struktur.
Das dies so sekundär klingt, ist einzig ein „Erwachsenen-Problem“. Dieses „Ja-nichts-verpassen-wollen“, die Angst vor den „Sich-schließenden-Entwicklungsfenstern“.

Mitten in der Veröffentlichungsflut immer besserer „Erziehungserkenntnisse“ drohen wir unsere natürliche Intuitionen zu verlieren und das Vertrauen in die Kompetenz unserer Kinder.

In den sich mehrenden Jahren meiner Tätigkeit, zu der u.a. auch Beobachtung, Reflexion und Weiterentwicklung gehören, ist eine Erkenntnis unumstößlich:
Die Entwicklung, das Lernverhalten und das „Sich-bewusst-werden“ von Kindern, steht in direkten Zusammenhang mit ihrer inneren emotionalen Sicherheit. Geborgenheit, eine verlässliche Beziehung,
überschaubare Strukturen, Regeln und Zeitabläufe, sowie die Zuversicht: das eigene Zeitmaß der Entwicklung leben zu können, bilden die Basis.

Was wir „Zwischenraum“ nennen, ist möglicherweise eine vorzügliche Lernzeit, Individualisierungszeit: „Nichts zu suchen war mein Sinn.“
(Zitate aus: „aus Weltwissen der Siebenjährigen“, Donata Elschenbroich)