Über mich

Ich arbeite seit dem Jahr 2000 als Tagesmutter. Das intensive Erleben der spannenden Entwicklungszeit meiner drei Söhne in ihren ersten Lebensjahren hatte neue Akzente für mich gesetzt. Die über Jahre gesammelten Erfahrungen, die mir nun zugutekommenden persönlichen Fähigkeiten für diesen zweiten Beruf, diese immer neue Begeisterung für die gemeinsame große Entdeckungsreise, möchte ich mit vielen Kindern teilen.

1966 in Duisburg/Rheinhausen geboren, bin ich selber als zweites Kind in einer vierköpfigen Familie aufgewachsen. Mein Elternhaus war geprägt von liebevoller Anregung, aber vor allem, von einer Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbstachtung. Voller Vertrauen wurden mir große Freiräume zur individuellen Entwicklung gelassen. Da wir mehrmals unseren Wohnort wechselten, lernten meine Schwester und ich früh, mit neuen Umgebungen und Menschen zurecht zu kommen und entwickelten uns zu flexiblen, offenen und toleranten Persönlichkeiten.

Neben meiner schulischen Ausbildung lernte ich zwei Instrumente, sang in verschiedenen Chören und betrieb Leistungssport. In Volkshochschul- und Kreativkursen entwickelte ich meine künstlerischen Anlagen weiter. Eine sehr prägende Erfahrung war die jahrelange, aktive Teilnahme an einer Schauspielgruppe.

Der Umgang mit Kindern hat mich schon früh gereizt. Noch während meiner Schulzeit betätigte ich mich als Klavierlehrerin und gab Nachhilfeunterricht. Nach dem Abitur arbeitete ich im Rahmen eines „sozialen Jahres“ an einer Schule für Körperbehinderte.

Nach Studium und ersten Berufsjahren zogen mein Mann und ich 1994 nach Dresden.

Die Elternzeit mit meinen drei Söhnen (1996 – 2000) nutzte ich, um vielfältige Betätigungsmöglichkeiten auszuprobieren und entschied mich schließlich ganz für die Kindertagespflege.

Nicht der Mangel an Alternativen führten mich in diesen zweiten Beruf, sondern die Überzeugung, dass die Arbeit mit Kindern, vor allem mit ganz jungen Kindern, etwas Besonderes ist: Ein Stück gemeinsames Lernen, ein Geben und Nehmen, direkt und unverfälscht.

Seit 2014 darf ich mich nach vier Jahren berufsbegleitendem Studium Sozialpädagogin nennen.