Über mich

Ich arbeite seit dem Jahr 2000 als Tagesmutter. Das intensive Erleben der spannenden Entwicklungszeit der ersten Kinderjahre hat neue Akzente für mich gesetzt. Die über Jahre gesammelten Erfahrungen, die mir nun zugute kommenden persönlichen Fähigkeiten für diesen zweiten Beruf, diese immer neue Begeisterung für die gemeinsame große Entdeckungsreise, möchte ich mit vielen Kindern teilen.

1966 in Duisburg/Rheinhausen geboren, bin ich selber als zweites Kind in einer vierköpfigen Familie aufgewachsen. Mein Elternhaus war geprägt von liebevoller Anregung, aber vor allem, von einer Erziehung zur Selbstständigkeit und Selbstachtung. Voller Vertrauen wurden mir große Freiräume zur individuellen Entwicklung gelassen. Da wir mehrmals unseren Wohnort wechselten, lernten meine Schwester und ich früh, mit neuen Umgebungen und Menschen zurecht zu kommen und entwickelten uns zu flexiblen, offenen und toleranten Persönlichkeiten.

Obwohl ich den größten Teil meiner Schulzeit in Baden-Württemberg erlebte, blieben meine Sprachwurzeln, im Niedersächsischen, meiner Muttersprache haften.

Neben meiner rein schulischen Ausbildung lernte ich zwei Instrumente, sang in verschiedenen Chören und betrieb
Leistungssport. In Volkshochschul- und Kreativkursen entwickelte ich meine künstlerischen Anlagen weiter. Eine sehr prägende Erfahrung war die jahrelange, aktive Teilnahme an einer Laienschauspielgruppe.

Der Umgang mit Kindern hat mich schon früh gereizt. Noch während meiner Schulzeit betätigte ich mich als Klavierlehrerin, gab Nachhilfeunterricht. Nach dem Abitur arbeitete ich im Rahmen eines „sozialen Jahres“ an einer Schule für Körperbehinderte.

Meine vielseitigen kreativen Neigungen und mein organisatorisches Talent, wiesen mir die Richtung zum Architekturstudium, welches ich 1993 in Stuttgart abschloss. 6 Jahre lang arbeitete ich erfolgreich und begeistert in diesem Beruf, der meinen Mann und mich 1994 nach Dresden führte.

Die Erziehungszeit zwischen 1996 und 2000 nutze ich, um vielfältige Betätigungsmöglichkeiten auszuprobieren und entschied mich schließlich ganz für die Kindertagespflege.

Nicht der Mangel an Alternativen führten mich in diesem zweiten Beruf, sondern die Überzeugung, dass die Arbeit mit
Kindern, vor allem mit ganz jungen Kindern, etwas Besonderes ist: Ein Stück gemeinsames Lernen, ein Geben und Nehmen, direkt
und unverfälscht.